Der 30-jährige Krieg (1618–1648) war ein verheerender europäischer Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten hauptsächlich in Deutschland, der später vor allem zu einem Machtkampf zwischen verschiedenen europäischen Staaten wurde und mit dem Westfälischen Frieden endete.
Am 8 August 1650 wurde in Augsburg das Augsburger Hohe Friedensfest zum ersten Mal gefeiert. Dieses Fest wurde eingeführt, um das Ende der religiösen Unterdrückung der Protestanten in der Stadt zu feiern. Während des 30-Jährigen Krieges und auch schon davor hatten die katholischen Stadtoberen die protestantischen Bürger stark diskriminiert. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde den Protestanten wieder Religionsfreiheit und Gleichberechtigung zugesichert.
Augsburg hat eine lange Geschichte der Konfliktbewältigung zw. den Konfessionen. So wird 1555 im Augsburger Religionsfrieden das Prinzip des cuius regio, eius religio festgelegt, dass der Fürst über die Konfessionszugehörigkeit seiner Untertanen entscheidet.
Die lange Tradition für zur Aufnahme in die Liste des immateriellen Erbes in Deutschland. Heute ist der achte August ein gesetzlicher Feiertag in der Stadt Augsburg.
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