Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer nach fast 30 Jahren. Sie hatte die DDR (Deutsche demokratische Republik) von Westberlin getrennt gehalten. Am Anfang gab es keine andere Möglichkeit mehr nach Westen auszuwandern außer in Berlin, die Grenze wurde dann am 13. August 1961 auch geschlossen, danach gab es keine Möglichkeit mehr in den Westen zu fliehen.
Viele Menschen versuchten zu fliehen aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der fehlenden Freiheitsrechte, dies gelang aber nur den wenigen. Kurz bevor die Grenzen aufgemacht wurden, gab es noch viele friedliche Proteste die für das Recht der Reisefreiheit kämpften.
Am Abend des 9. November wurde in einer Pressekonferenz von dem Politiker und dem Mitglied der SED Günter Schabowski endlich die Reisefreiheit verkündet, dies wird auch der Mauerfall genannt. Tausende Berlinerinnen und Berliner strömten an diesem Abend zu den Grenzübergängen. Die Grenzpolizisten konnten dem Andrang der Menschen nicht mehr standhalten, kurz nach Mitternacht waren alle Grenzübergänge der Stadt geöffnet. Nach 9 Monaten, was verhältnismäßig sehr kurz ist, war Deutschland dann schließlich vereint.
Franziska
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